e-punkt - Nachhaltige Energieberatung   [zurück]
e-punkt - Teilnahmebedingungen

Gesucht werden Partner aus der Region Südniedersachsen, die im Waschbär Umweltladen Göttingen für Endverbraucher Beratung zu Dienstleistungen oder Produkten für Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien im Sinne des Klimaschutzes anbieten. Sowohl für die Art der Beratung als auch für die Auswahl der Produkte bzw. der Dienstleistungen ist das Folgende zu beachten.

Die Partner verpflichten sich bei der Beratung auf folgende Grundsätze:
  • Beratungsinhalte, wie Maßnahmen- und Produktvorschläge für den Einsatz von Strom und Wärme, haben eine möglichst geringe CO2-Emission, bzw. eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Umwelt im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zum Ziel.
  • Firmen oder Berater, die den Einsatz von Atomenergie befürworten, sind auszuschließen.
  • Es werden Lösungen bevorzugt, die regionale Ressourcen nutzen.
  • Es werden Lösungen empfohlen, die technisch ausgereift sind, oder es wird auf entsprechende technische und wirtschaftliche Risiken hingewiesen.
  • Auch bei Beratung zu Spezialthemen werden Hinweise auf sinnvolle Alternativ- oder ergänzende Zusatzlösungen gegeben.
  • Es werden Hinweise auf weiterführende und ergänzende Beratungsmöglichkeiten gegeben.
  • Kommerzielle Eigeninteressen sind den genannten Grundsätzen unterzuordnen, um ein hohes Beratungsniveau zu gewährleisten.
  • Jeder Partner macht deutlich kenntlich, welches Produkt oder welche Dienstleistung er vertritt. Produktbezeichnungen und vollständige Firmennamen der Partner müssen für den Endverbraucher deutlich erkennbar sein.
Das Beratungsangebot kann folgende Dienstleistungen und Produkte umfassen:
  • Allgemeine Beratung zu Energieeinsparmöglichkeiten
  • Informationen zur Vor-Ort Beratung oder zum Energieausweis
  • Fördermöglichkeiten
  • Informationen zum Wechsel zu einem umweltverträglichen Stromanbieter
  • Energiesparende Haushaltsgeräte
  • Umweltverträgliche Heizungsanlagen für Erdgas, Erdöl oder Holz (Scheitholz, Pellets oder Hackschnitzel)
    (Empfohlen werden lediglich Holz-Heizungsanlagen, die die Fördervoraussetzungen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfüllen. www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/index.html)
  • Umweltverträglicher Umgang mit dem Brennstoff Holz
  • Solaranlagen zur Wärme- und Stromerzeugung
  • Kraft-Wärme-Kopplung und BHKW (Darstellung von CO2-Minderung, Kosten und Wirtschaftlichkeit gegenüber einer Standardlösung mit einem neuen Gas-Brennwertkessel)
  • Niedrig- oder Passivhaus, kfw-60- oder kfw-40-Haus
  • Carsharing
  • Umweltverträgliche Mobilitätskonzepte
Explizit ausgeschlossen sind folgende Themen bzw. Produkte:
  • Elektrische Wärmepumpen, sofern sie nicht einen sehr effizienten Einsatz in einer Kompaktlüftungsanlage für ein hochgedämmtes Passivhaus finden. Sie dürfen dann jedoch kein klimaschädliches Kältemittel enthalten.
  • Kamine oder Kaminöfen, da die Verbrennung von Holz hier sehr unzureichend ist und zu hohen Schadstoffemissionen führt, wenn sie nicht die Fördervoraussetzungen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfüllen.
  • "Black Box"-Lösungen, die zu unerklärbaren wundersam hohen Energiesparerfolgen führen sollen (z.B. Einsätze für alte Heizkessel).
  • Techniken und Produkte, die zu einem verstärkten Stromeinsatz (z.B. für Wärmeversorgung) führen, ohne dass dem Primärenergieeinsatz für die Stromerzeugung eine höhere Einsparung eines anderen fossilen Brennstoffes gegenübersteht.
  • Verträge zum Stromwechsel zu einem Anbieter von Atomstrom.
[zurück]